Familie Troy

Familie Troy

 

 

 

Tagebuch von Kuh Mena

 

11. November 2017

Darf ich mich vorstellen? Mein Name ist Mena. Ich bin in der Nacht vom 10. auf den 11. November 2017 im Stall von Robert und Irene sowie seinen Eltern Seppl und Klara Troy zur Welt gekommen. Auf dem Hof lebe ich zusammen mit 16 Kühen, 12 Rindern, 6 Kälbern, 2 Schweinen und jeder Menge Hühnern. Es handelt sich um ein Generationsbetrieb, der mittlerweile in der 4. Generation geführt wird. 

Kälber bekommen genug Auslauf

Meine Besitzer sind sehr lieb zu mir und achten schon jetzt darauf, dass ich jede Menge Auslauf bekomme. Darum haben sie für meine Freundinnen und mich einen neuen Auslauf gebaut, damit wir auch im Winter unsere Beine vertreten können. Doch bis ich endlich dieses herrlich riechende grüne Etwas probieren darf, bleibe ich erstmal im Stall und trinke noch ein bisschen Milch von meiner Mama. 

Mitte April 2018
Endlich ist es soweit!! Heute darf ich das erste Mal auf die Weide. Das grüne Etwas, was eigentlich Gras heißt, schmeckt herrlich. Ich kann die Sonne genießen und umherspringen. Die letzten 5 Monate dachte ich schon, dass ich viel Platz habe, aber diese Welt ist sooo groß, da habe ich noch ein wenig Arbeit, um alle Ecken zu entdecken. 

Mitte Juni 2018
Bei der Familie Troy ist es toll! Ich habe nicht nur ein zuhause, sondern gleich drei. Denn der Hof der Familie Troy wird als Dreistufenlandwirtschaft geführt. Das heißt für uns, dass wir den Winter im gemütlichen Stall in Messmerreuthe verbringen dürfen, den Frühling auf dem Vorsäß Rehenberg und im Sommer geht’s für mich und meine Freundinnen auf die Alpe Untere Falz in Schetteregg. Die letzten Monate habe ich mich nicht gemeldet, weil ich auf dem Vorsäß Rehenberg von Roberts Eltern Seppl und Klara so richtig verwöhnt wurde. Streicheleinheiten standen an der Tagesordnung. Doch auch meine älteren Freundinnen mussten versorgt werden. Somit wurden sie zweimal täglich gemolken und mit dieser Milch wurden verschiedene Produkte wie Bergkäse, Butter und Seagen (eine Sennsuppe welche man aus der Molke, die bei der Käseproduktion übrigbleibt, gewinnt) hergestellt. Doch genug von der Vergangenheit geredet. Heute ging es auf die Alpe Untere Falz. Mal schauen was dieser Ort für Erlebnisse bringt. 

Irene beim Füttern der Hühner

Sommer 2018
Es ist einfach wunderschön hier auf der Alpe. Hie und da haben aber Irene und Robert Sehnsucht nach uns und kommen uns besuchen. Das finde ich großartig, denn sie haben eigentlich genug Arbeit mit den vielen Hühnern, die täglich ins Freie gelassen und gefüttert werden, mit dem Käse, welcher mehrmals in der Woche gesalzen werden muss und zusätzlich auch noch die Heuarbeiten, damit wir im Winter wieder jede Menge Futter haben. 

Anfang September 2018
Für meine älteren Freundinnen, die schon Milch geben ging es zurück zum Vorsäß Rehenberg. Ich selbst darf mit weiteren Rindern noch die saftigen Bergwiesen genießen.

Ende September 2018

Für meine Mama und ihre Freundinnen ging es am 29. September zurück nach Messmerreuthe. Dort werden sie nun von Robert und Seppl um 5:00 Uhr morgens gefüttert, gemolken und geschaut, dass es allen gut geht. Nicht mehr lange, dann werden auch wir Rinder von der Alpe nach Hause ziehen. 

Almabtrieb mit wunderschönen Kränzen

Anfang Oktober 2018
Heute, am 06. Oktober 2018 ist ein ganz besonderer Tag. Nun dürfen auch wir zurück nach Messmerreuthe. Ich habe die große Ehre einen wunderschönen selbstgemachten Kopfschmuck zu tragen. Darauf bin ich besonders stolz, weil das bedeutet, dass alle Tiere sowie Menschen den Alpsommer gut überstanden haben und somit alle gemeinsam zurück ins Tal ziehen können. 

die Kühe bekommen frisches Gras

Anfang November 2018
Ich feiere meinen Geburtstag! Nun ist ein Jahr vergangen und mir geht es rundum gut. Bei Irene und Robert bekommen wir duftendes Heu aus eigener Erzeugung sowie ein wenig Kraftfutter, welches wie ein kleines Leckerli für uns ist. Besonders stolz bin ich auf meine Hörner, die in dem letzten Jahr wunderbar gewachsen sind. Denn auf dem Hof der Familie Troy wird großen Wert auf schöne Hörner gelegt, welche ich dringend für den Stoffwechsel und Wärmehaushalt brauche. Auch mein Sozialverhalten beeinflussen die Hörner.

 

 

Dadurch, dass ich noch kein Kalb bekommen habe, zähle ich immer noch zu den Rindern und somit brauche ich nicht allzu viel Aufmerksamkeit, wie meine älteren Freundinnen, welche morgens und abends gemolken werden müssen. Somit kommt Robert am Abend ab ca. 17:00 Uhr wieder zu uns in den Stall und macht dieselbe Arbeit wie morgens. 

Irene und Robert Troy

 

Messmerreuthe 222

6863 Egg

Österreich

 

0664 44 160 12


Produkte der Familie Troy

Kalbfleisch
Bergkäse mild
Bergkäse würzig

Eier
Schnäpse diverse Sorten